„Morgenrock“

... wurde 1978 in Berlin gegründet. Die Band machte sich beim Publikum vor allem als Zappa-Coverband einen Namen, hatte aber auch Nummern anderer westlicher Rockbands im Programm. Anspruch der Band war es weitestgehend authentisch die Songs ihrer Vorbilder nachzuspielen, was sie beispielsweise bei den Gitarrensoli von „Lynyrd Skynyrd“ auch besonders eindrucksvoll demonstrierte. Später entstanden auch eigene Kompositionen, die ausschließlich im privaten Tonstudio von Günther Wosylus (Puhdys) eingespielt worden sind. Mit Titeln wie „Mir geht’s gut“ gelangte die Band sogar in die Wertungssendungen des DDR-Rundfunks. Im Jahr 1982 gewann „Morgenrock“ den Leistungsvergleich der Berliner Amateurbands.

Die Besetzung der Band wechselte mehrfach. Besonders auffällig war der große „Verschleiß“ an Bassisten. Einer von vielen war Uli Schauf, der eine Zeitlang auch bei „Freygang“ gespielt hatte und später zu „Transit“ wechselte. Auch Frank Goerke (bg) tauchte später bei „Transit“ wieder auf.

1985 ging Andreas Raab (voc, p), die Stimme der Band, zu „Reggae Play“ und leitete damit das Ende von „Morgenrock“ ein. Raab gehörte später zu „Reinis“ „Fissler-Gang“ und betreibt heute ein Tonstudio in Berlin.

1980 war Gitarrist Heinz Prüfer zur Band gestoßen. Nach ihrer Auflösung spielte er bei „Express“, „Reggae Play“ und gehörte bis zu seinem tragischen Tod am 18. März 2007 zu „Renft“.

Frank Powileit (g) spielte später bei „Babylon“, „Express“ und „Keks“.

Schlagzeuger Michael Felden arbeitet heute als Physiotherapeut und engagiert sich im Berliner Verein „CulturLawine“.

Weitere Bandmitglieder waren: Thomas Zieger (bg), Hans-Jürgen Dreßler (bg) und Kiro Alexiew (bg).