... war eine sonderbare Mischung aus Beatkunde, Bluesfan und Hippie.
Sein Markenzeichen waren lange Haare, Bart, der Shelli, Fleischerhemden, die Levi's 501, Tramper oder die legendären   Jesuslatschen. Der Blueser war ständig auf der Suche nach einem Ventil,  um dem Alltag in der DDR zu entfliehen und fand es in der Musik.
Einheimische Bands, die am Blues, Folk und Southernrock orientiert waren, wie Engerling, Monokel, Freygang, Passat, Jonathan u. a. zogen ihn magisch an.
Fern ab vom Mainstream in der DDR, unbeachtet von Medien und dem Plattenlabel, feierten Bands und Blueser Wochenende für Wochenende den Blues.

NIRGENDWO WIRD DER BLUES BESSER VERSTANDEN ALS IN TEXAS UND IN DER DDR
(ALEXIS KORNER/1980)

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