
Sein Markenzeichen waren lange Haare, Bart, der Shelli, Fleischerhemden, die Levi's 501, Tramper oder die legendären Jesuslatschen. Der Blueser war ständig auf der Suche nach einem Ventil, um dem Alltag in der DDR zu entfliehen und fand es in der Musik.
Einheimische Bands, die am Blues, Folk und Southernrock orientiert waren, wie Engerling, Monokel, Freygang, Passat, Jonathan u. a. zogen ihn magisch an.
Fern ab vom Mainstream in der DDR, unbeachtet von Medien und dem Plattenlabel, feierten Bands und Blueser Wochenende für Wochenende den Blues.
Woran erkenne ich einen Tramper?
Identifikationsschlüssel des Ministeriums für Staatssicherheit
Tragen von schmutziger und zerrissener Kleidung sowie ungepflegten Schuhen (meist Jeansanzüge und hohe Schuhe)
unangenehmer Körper- und Kleidungsgeruch
ungenügende Körperpflege
Anzeichen von Unausgeschlafenheit mit der Folgeerscheinung des Frierens
Mitführen einer Schlafdecke und Landkarte
sofortige Kontaktaufnahme zu Gleichgesinnten und Sympathisanten in den Konzentrationspunkten der Jugend
Ausnutzung vieler Jugendlicher für die Spendierung von Speisen und alkoholisierten Getränken
poitisches Desinteresse und eine gewisse Oppositionshaltung zu unserem Staat
Verherrlichung asozialer Lebensgewohnheiten
provozierendes Auftreten gegenüber progressiven Jugendlichen und den anwesenden Sicherungskräften
Nutzung von kostenlosen Übernachtungsmöglichkeiten, zum Beispiel auf Bahnhöfen und in Kulturparks
unangenehmer Körper- und Kleidungsgeruch
ungenügende Körperpflege
Anzeichen von Unausgeschlafenheit mit der Folgeerscheinung des Frierens
Mitführen einer Schlafdecke und Landkarte
sofortige Kontaktaufnahme zu Gleichgesinnten und Sympathisanten in den Konzentrationspunkten der Jugend
Ausnutzung vieler Jugendlicher für die Spendierung von Speisen und alkoholisierten Getränken
poitisches Desinteresse und eine gewisse Oppositionshaltung zu unserem Staat
Verherrlichung asozialer Lebensgewohnheiten
provozierendes Auftreten gegenüber progressiven Jugendlichen und den anwesenden Sicherungskräften
Nutzung von kostenlosen Übernachtungsmöglichkeiten, zum Beispiel auf Bahnhöfen und in Kulturparks
Quelle: Michael Rauhut: Rock in der DDR, S. 80
NIRGENDWO WIRD DER BLUES BESSER VERSTANDEN ALS IN TEXAS UND IN DER DDR
(ALEXIS KORNER/1980)
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