- Home
- Der Blueser
- Der Blues
- Über mich
- Lynyrd Skynyrd
- News
- Berlin
- TERMINE
- Wo was los ist!
- bei anderen gelesen
- laut gedacht
- In Erinnerung...
- Ehrung für Reinhard Fißler
- Schon gewußt?
- Plattentipps
- Väter & Söhne
- Rockgeiger
- Knorkator
- Die anderen Bands
- 40 Jahre MSB
- Die Monokel-Story
- Die Ostberliner Bluesmessen
- Stefan Diestelmann
- "Hansi" Biebl
- EBE
- Wen es sonst noch gab
- Konzertbesuche
- Bilder
- Coole Sprüche und Texte
- Kurioses
- Wichtige Links
- Impressum
Meine Platten- und Literaturtipps

erschienen 2000 im Peter-Segler-Verlag Freiberg
(ISBN - 10: 3931445682)
Sie sind jung. Sie sind immer in Bewegung. Der Blues bestimmt Tempo und Rhythmus.
Eine authentische Geschichte über die Hippie-Generation der DDR.
Und Montag sieht er immer etwas müde aus
Er hat die Kilometer noch in den Knochen
Und die anderen kommen aus dem Fernsehhaus
Er sagt: Gib Gas, liebe Woche
Und Freitag rastet er dann wieder aus...
Originaltext von Rainer Lojewski aus dem Kultsong der Band Monokel (1979)
Wer mehr erfahren möchte über Blueser, Kunden und Tramper, einer DDR-spezifischen Jugendkultur, den empfehle ich:
Bye, bye Lübben City - Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR, Herausgegeben von Michael Rauhut und Thomas Kochan, Schwarzkopf&Schwarkopf Verlag GmbH, Berlin 2004, ISBN 3-89602-602-X
mit Beiträgen über Engerling, Monokel, Freygang, Passat, Jonathan Blues Band, Stefan Diestelmann, Jürgen Kerth, Hans Biebl und vielen anderen...
Der Soundtrack zum Buch erschien bei Buschfunk.
Im März 2009 erschien bei Schwarzkopf&Schwarzkopf eine Nachauflage, die zur vergriffenen Erstauflage um fünf zusätzliche Beiträge erweitert wurde. Beinhaltete bereits die Erstauflage eine enorme Faktenfülle zur DDR-Bluesszene, so beleuchten die neuen Beiträge vor allem die Thüringer Szene.
Rauhut/Kochan (Herausgeber): Bye, bye Lübben City
Verlag Schwarzkopf&Schwarzkopf Berlin
675 S. und 200 Abb.
Preis: 17, 90 €
ISBN: 389602793X
* Bye, Bye Lübben City . Der Soundtrack zum Buch.
Die CD, 2006 bei BuschFunk (http://www.buschfunk.com) unter der Bestellnummer: 05822 veröffentlicht und bei http://www.amazon.de für 10,95 € erhältlich, enthält einen musikalischen Querschnitt der DDR-Bluesszene und ist eine Hommage an alle ehemaligen Blueser, Kunden und Tramper.
Die Trackliste:
Monokel : Bye, bye Lübben City
… ist der Kultsong der Szene aus dem Jahre 1979. Monokels Kraftblues gibt es nun mehr seit Oktober 1976. Auch wenn Frank Gahler und Speiche heute eigene Wege gehen, hat die Band an Faszination nichts eingebüßt. Neben „Berlin“, „Schwarze Marie“ und „Immer noch da“ gehört der Song zu dem Besten, was die Band zu bieten hat.
Keimzeit : Ratten
Obwohl die Band vergleichsweise ziemlich spät gegründet wurde (1980), war sie führend in der Szene. Damals Kult. Heute präsentiert sich die Band seit 1997 mit einem veränderten Sound, was die Mehrzahl der Fangemeinschaft der DDR-Bluesrocker zur Abkehr von der Band bewegte.
Engerling : Mama Wilson
Die Band ist bis heute Kult geblieben. Der Titel stammt von der ersten LP, die 1978 veröffentlicht wurde. Das fiktive Gespräch mit der Mutter des 1970 ums Leben gekommenen Al Wilson (Canned Heat) ist für mich eine textliche Meisterleistung von Wolfram BoddyBodag.
Hansi Biebl Band : Für Chuck Berry
Nachdem die Johannes Biebl Blues Band 1975 verboten wurde, Biebl zeitweilig bei Veronika Fischer und 4 PS spielte, war diese Band ein erneuter Versuch Biebls auf alten Pfaden zu wandern. Da er jedoch seine musikalischen Ambitionen mit dieser Band nur ungenügend verwirklichen konnte, löste er sie 1982 auf und ging in den „Westen“. 1996 startete er im Osten sein Comeback.
Karussell: Autostop
Nachdem Verbot der Klaus Renft Combo gründete Peter Cäsar Gläser Karussell. Die häufig wechselnde Bandbesetzung, der Zwang sich ständig mit den DDR-Behörden arrangieren zu müssen und dennoch an den Traditionen von Renft festhalten zu wollen, was die zahlreiche Fangemeinde von der Band erwartete, machten Cäsar „müde", was schließlich auch die Fans spürten und mit nachlassendem Interesse an der Band quittierten. Zu mindestens im Text fanden sich die Blueser, Tramper und Kunden wieder. Nach Auflösung der Band und mehreren Bandprojekten startete er, zurückgekehrt aus dem Westen, Mitte der 1990er Jahre eine Solokarriere. Infolge seiner schweren Erkrankung pausiert Cäsar seit Sommer 2007.
Stefan Diestelmann Folk Blues Band: Reichsbahn-Blues
Nach einer kurzzeitigen Zugehörigkeit zu Vai hu und Engerling gründete der Blues-Kaiser der DDR seine eigene Band, mit der er seine Neigung zu urwüchsigen, authentischen Blues besser verwirklichen konnte. Obwohl er sich musikalisch deutlich von den übrigen Berliner Bands unterschied, wurde er von den Fans regelrecht gefeiert. 1985 kehrte er nach einem Soloauftritt in der BRD nicht in die DDR zurück und hat sich seit der 1990er Jahre aus dem Musikgeschäft zurück gezogen. Begleitet wird er hier von Bernd Kleinow, der neben Igor Flach und Big Joe Stolle einer der herausragendsten Bluesharp-Spieler der DDR war.
Jürgen Kerth: Geburtstag im Internat
Kerth ist ein Urgestein der Thüringer Bluesszene.
Panta Rhei: Blues
Die am Jazz orientierte Rockband existierte von 1971 bis 1975. Neben der Sängerin Veronika Fischer und Frank Hille (ab 1975: 4 PS, Pankow) gehörten die späteren Karat-Musiker Herbert Dreilich, Ed Swillms und Henning Protzmann zur Band.
Klaus Renft Combo: Cäsars Blues
Eigentlich erübrigt sich ein Kommentar! 1958 von Klaus Renft als Schülerband in Leipzig gegründet, ist die Band 1959 nach einem Auftrittsverbot als The Butlers wieder auferstanden. 1965 erneut verboten, war sie von 1967 bis zum endgültigen Verbot im Jahre 1975 als Renft, Kult in der DDR. Der Titel war einer der ersten von Cäsar komponierten Titel.
Zenit: Dr. Blues
Big Joe Stolle und Erbse Moser wechselten nach ihrem Ausscheiden aus der Leipziger Band Mama Basuto zu der 1975 in Rostock gegründeten Band und prägten maßgeblich ihr musikalische Profil. Am Piano saß das Boogie-Wunder aus Thüringen, Alexander Blume.
Der Song, einer der Besten der vorliegenden CD, stammt von der 1985 veröffentlichten gleichnamigen LP.
Alexander Blume: Honky Tonk Train Blues
Nach Stefan Diestelmann und Zenit war er gemeinsam mit Big Joe Stolle auf Tour. Inzwischen wieder in Thüringen ansässig, ist er seit Mitte der 1990er Jahre sowohl solistisch als auch in mehreren Bandprojekten gleichzeitig tätig. Neustes Projekt ist die Iceland Blues Band.
Gitarreros: Johnny B. Goode
Die Gitarreros war ein interessantes kurzzeitiges Bandprojekt, bestehend aus Rockmusikern von Karat, Pankow, City, Silly und Rockhaus. Der Titel stammt von der 1986 produzierten LP „It’s only Rock’n Roll“.
Jonathan Blues Band: Daddy’s Boogie
Jonathan, Mitte der 1970er Jahre vom Bluespabst gegründet, ist eine weitere Spitzenband der Szene. Jonathan tritt heute mit der ehemaligen Butlers-Sängerin Christiane Ufholz auf. Der Titel stammt von ihrer einzigen veröffentlichten LP „Überdruck“.
Engerling: Der Zug oder Die weiße Ziege
Der Titel stammt von der 1977 veröffentlichten ersten Single und gehört für mich zu den besten Songs der Band. Die weiße Ziege stammt nicht aus Bodags Zoo, sondern ist sein Fahrrad, welches geduldig auf dem Bahnsteig steht und Ruß schluckt, während er sich von seiner Freundin verabschiedet.
Bayon: Blues vom Gras
Bayon wurde 1971 gegründet und hob sich durch einen eigenwilligen Sound, der geprägt war durch Einflüsse südamerikanischer und asiatischer Folklore, der Barockmusik und des Blues, deutlich von den anderen Bands ab.
Amiga Blues Band: Hoochi Coochi Man
Diese Band war ein weiteres interessantes Bandprojekt und wurde 1983 vom DDR-Label Amiga ausschließlich für die Produktion der Live-LP „not fade away“ zusammen gestellt. Lefty Linke (Monokel), Frank Gahler (No 55), Wolfram Bodag (Engerling), Cäsar, Hugo Laartz (Modern Soul Band), Georgie Gogow (No 55) und Herbert Junck (Hansi Biebl Band) wurden von den Jazzern Helmut Forsthoff, Claus-Dieter Knispel und Dagobert Darsow unterstützt.
und geht auf Deutschlandtournee. Begleitet wird er seit 1994 von Engerling. Die Engerlinge wurden 1975
in Ostberlin gegründet, einst "Motor" der ostdeutschen "Kundenszene", sind sie immer noch unermüdlich auf Tour.
Im Gepäck hatte Mitch das neueste Studioalbum. You Deserve My Art, veröffentlicht Anfang 2008 bei dem
Berliner Label BuschFunk (Bestell-Nr. 07282). Dieses Album ist inzwischen die fünfte mit den Engerlingen
produzierte CD. Als Gastmusiker sind der Gitarrist Gisbert Piatkowski und die Sängerin Angelika Weiz zu hören.
Piatkowski begann seine musikalische Kariere bei den Klosterbrüdern, spielte bei City,
NO 55, der Modern Soul Band und ist heute Gitarrist der legendären Klaus-Renft-Combo.
Angelika Weiz stammt aus Thüringen und begann 1975 gemeinsam mit ihrem Ehemann, Waldemar Weiz, in der
Erfurter Blues Band ergo. Nach der "Zwangsauflösung" der Band arbeitete sie u. a. mit Horst Krüger
und Günter Fischer zusammen. Die langjährige Chefin der Berliner Kulturbrauerei ist heute mit eigenem Trio und
jazzin' the blues (Matthias Wessel, Henning Protzmann und Wofgang "Zicke" Schneider) zu hören.
Mitch Ryder, feierte sein ersten Erfolg mit Jenny Take A Ride, ist in Deutschland spätestens
seit seinem Auftritt zum 5. WDR-Rockpalast in 1979 ein Begriff. Das deutsche Managment von Mitch entdeckte
die Engerlinge in Hamburg und verpflichtete diese ad hoc als Begleitband für die 94er Europatournee.
1998 und 2000 bis 2008 sollten folgen.
Zeugnis dieser Zusammenarbeit sind die Alben
Rite of passage (1994)
The old man springs a borner (2002)
A dark caucasian blues (2004)
The Acquittet Idiot (2006).
Mit You Deserve My Art entstand ein stimmungsvolles Album mit Rock- und Popsongs mit deutlichen Regae-,
Latin- und Blueseinflüssen.
Trackliste:
Rocket
The 21st Centrury
All the Fools it sees
The nacked Truth
Heaven Takes You Back
Under That Big Old Texas Sky
In my Garden
Moondog House
The Night The Devil Dies
Scrollin' With My Mouse.
Weitere Gastmusiker sind Sonney Thet (Bayon), Franz "Ufo" Albinger, Ricarda Ulm, Sören Birke, Michael Niedzwetzki und
Hank Weiko.
* Monokel & Gäste / 30 Jahre Kraftblues (DVD)
Recorded Live im Schlosshof Köpenick am 16. 07. 2006
Tracklisting:
01 Berlin
02 Immer noch da
03 Monokel
04 Boogie Mobil
05 Das Monster vom Schilkinsee
06 Nie wie Vater
07 Tut mir leid
08 Bla Bla bei Nacht
09 Schweine nach vorn
10 Schwarze Marie
11 Ahaha
12 Rettungsboot
13 Wie die Großen
14 Good Morning Policeman
15 Rattlesnake Shake
16 Outro
17 Bye Bye Lübben City
* Das Songbuch von Freygang
X-X-X Songs 1977 - 2007 ist der Titel des Songbuchs von Freygang.Ein Stück 30jähriger Geschichte mit Texten, Noten und Spielanleitung der wichtigsten Freygang-Songs,
Geschichten, vielen Fotos und einer Bonus-DVD vom Weimarer Zwiebelmarkt 2006.
Erhältlich über Buschfunk (Bestellnummer 00947) für 16,95.
* Punk in der DDR
Gleich drei interessante Bücher zum Thema DDR-Punk bietet der Verlag Schwarzkopf&Schwarzkopf aus Berlin an:
FEELING B – Mix mir einen Drink
Punk im Osten
Von Galenza / Havemeister
Preis 24,90 €
ISBN 978-3-89602-418-3
Die FAZ schreibt: Eine faszinierende deutsche Biografie, und vielleicht das bes-te Buch über den Untergang der DDR und die Jahre danach.
WIR WOLLEN IMMER ARTIG SEIN
Punk, New Wave, Hip Hop und Independent-Szene in der DDR 1980-1990
Von Galenza / Havemeister
Preis 14,90 €
ISBN 978-389602-637-8
Laut taz: Das mit Abstand beste Buch zum Thema. Der DDR-Underground chronologisch, ästhetisch, regional und politisch.
NINA HAGEN
That’s why the lady is a punk
Von Nina Hagen / Marcel Feige
(Handsigniert!)
Preis: 75,00 €
ISBN 978-3-89602-41
* Raritäten
DDR-Rock- und Bluesgeschichte assoziiert nicht nur Namen wie Puhdys, Renft, Karat, Silly, Jürgen Kerth, Stefan Diestelmann oder Engerling, sondern erweckt bei mir auch die Erinnerung an interessante und einmalige Projekte im Big-Band-Stil oder sollte man besser sagen Experimente. In den 1980er Jahren gab es einige davon und die damals produzierten Platten – heute mit Sicherheit Raritäten - halten die Erinnerungen wach.
Amiga Blues Band: Diese Band wurde 1983 vom Plattenlabel Amiga, einzig zum Zweck der Produktion einer Blues-Platte, zusammen gestellt. Dabei waren u. a. Michael „Lefty“ Linke (Monokel), Frank „Gala“ Gahlert (Monokel, NO 55) , Wolfram „Boddi“ Bodag (Engerling), Gerhard „Hugo“ Laartz (Modern Soul Band), Georgie Gogow (No55, City), Peter „Cäsar“ Gläser (Renft, Karussell, Die Spieler), Herbert Junck (Hansi Biebl Band). Die Band gab nur ein einziges Konzert anlässlich der Veranstaltung „Rock für den Frieden“ und veröffentlichte die LP „Not Fade Away“. Zu hören sind internationale Bluesklassiker von Walking By My Self über Little Red Rooster bis zu Not Fade Away.
* 1983: Not Fade Away (Amiga 855991)
Gitarreros: Dieses Bandprojekt aus dem Jahre 1986 vereinte so ziemlich alles was in der damaligen DDR-Rockszene Rang und Namen hatte: Tamara Danz, Jürgen Ehle, Uwe Hassbecker, Toni Krahl, Gisbert „Pitti“ Patkowski, Herbert Dreilich und weitere. Es gab einige wenige Liveauftritte u.a. bei „Rock für den Frieden“ und die LP „I’ts only Rock’n Roll“. Neben “Red House Blues” oder “Honky Thonk Woman” gibt es Kompositionen von Krahl, Gogow und Ed Swillms zu hören.
* 1986: I’ts only Rock’n Roll (Amiga 856 231)
* 1993: I’ts only Rock’n Roll (Buschfunk 3245-2)
Blankenfelder Boogieband: Eine weitere Big Band aus dem Jahr 1988, an die sich wohl kaum noch jemand erinnert, aber sicherlich an Bandgründer Lutz Kerschowski. Kerschowski war in den 1980er Jahren Frontmann der Rockband „Kerschowski“, spielte danach bei „Ton Steine Scherben“, komponiert heute Filmmusik und verwaltet den musikalischen Nachlass von Rio Reiser, mit dem er seit 1988 eng befreundet war. Die Band bestand im Kern aus „Kerschowski“ und wurde u. a. ergänzt durch „Delle“ Krise (heute: Renft), Kay Lutter (heute: In Extremo), Heiner Witte (Engerling), Wolfram „Boddi“ Bodag (Engerling), Peter „Cäsar“ Gläser, Jürgen Ehle. Veröffentlicht wurde eine LP bei Amiga, die aber in einem improvisierten Garagenstudio aufgenommen wurde und von Rio Reiser in der Bundesrepublik abgemischt wurde. Zu hören sind Popklassiker mit deutschen Texten von Lutz Kerschowski.
* 1989: Lutz Kerschowski & Blankenfelder Boogie Band (Amiga 856 446).
Mama Blues Project: Hinter dem Namen verbergen sich 17 (!) Musiker, die in den Genre Blues, Jazz und Rock Geschichte schrieben. Unter anderem waren dabei: Frank „Gala“ Gahlert, Gisbert „Pitti“ Piatkowski, Alexander Blume und Waldemar „Waldi“ Weiz. Aufgenommen wurde die LP im Februar 1989 und enthält Eigenkompositionen von Gahler, Gogow und Weiz. Blues zum Spaß haben!
* 1989: Stormy Spring (Amiga 856 416)
* Die Renft-Story
Bei BuschFunk sind drei Hörbücher erhältlich:
KLAUS RENFT. EIN LEBEN MIT DEM ROCK n ROLL
(Art.-Nr. 0162)
Aufzeichnung eines Soloabends mit Klaus Renft vom 23. April 2005 aus der "Runden Ecke" in Leipzig. Renft erzählt Geschichten aus seinem Leben, von seiner Karriere, über die Schwierigkeiten im Osten und die Kälte im Westen.
KUNO. DAS MUSS SIE GAR NICHT INTERESSIEREN.
(Art.-Nr. 05222)
Mitschnitte einer Veranstaltung mit Christian Kunert vom April 2007. Kuno erzählt über seine Erlebnisse mit der Staatsgewalt in der DDR.
RENFT. ABSCHIED UND WEIERGEHEN.
(Art.-Nr. 07382)
Zu hören sind Aufnahmen einer Band von 2002 bis 2005, die es so nicht mehr gibt. Ein Studioalbum, erschienen 2008, mit Klaus Renft, Kuno und Peter Kschentz.
* "Live im Yorkschlösschen"
... ist die erste CD des Bluesgitarristen Waldemar Waldi Weiz. Waldi stammt aus Thüringenund lebt seit Jahren in Berlin. Weiz gründete in den 1970er Jahren die Erfurter Blues Band ergo, in der
auch seine damalige Ehefrau Angelika Weiz (Soul, Blues, Jazz) sang. Nach dem Verbot der Band ging er nach Berlin
spielte unter anderem bei Engerling, arbeitete als Grafiker und tritt seit einiger Zeit solistisch auf.
Die CD erschien bei BuschFunk (Bestellnummer 17762, Preis: 14,95).
* "Am Wegesrand" (DVD)
Erinnerungen an Andre Greiner-Pol ermöglicht der Konzertfilm aus dem Jahr 2005 über das alljährliche Freygang-Open Air in Hohenlobbeese.
erhältlich unter der Bestell-Nr. 15539 bei Buschfunk
Trackliste
Titel 1: Der bewaffnete Blues
Titel 2: Tanzlied des Totenschiffs
Titel 3: x vor u
Titel 4: Das Kartenhaus
Titel 5: Skysegeljack
Titel 6: Die Dneprschlepper & die Kiewer
Kipperweiber
Titel 7: Rummelplatzbesitzer
Titel 8: Keine Angst
Titel 9: Mariana
Titel 10: Die Seeräuberjenny
Titel 11: Rette mich
Titel 12: mörder
Titel 13: 1 Bier 2 Korn
Titel 14: Nordfahrt
Titel 15: Bonus: Paradies
Titel 16: Woundet knee
Titel 17: Spanish moll
Titel 18: Backstage
Titel 19: Fussballturnier
Titel 20: Fotogalerie
* Blues & Trouble
...ist das erste Buch über den Blues, welches in der DDR erschienen ist. Autor ist der Theologe und Jazzexperte Dr. Theo Lehmann (* 19. Mai 1934 in Dresden). „Blues & Trouble“ erschien 1966 im Ostberliner Henschelverlag mit einem Vorwort von Dr. Martin Luther King und trug wesentlichen zur Verbreitung des Blues in der DDR bei.Lehmann interessierte sich schon frühzeitig für „schwarze“ Musik. Inspiriert durch die Sendung “Blues for Monday” von Günter Boas auf AFN beschaffte er sich die ersten Platten in Westberlin. Eifrig schrieb er die Texte mit und schuf sich so eine Basis für sein späteres Buch. Während seines Theologiestudiums in Leipzig besuchte er, die damals noch illegalen, Veranstaltungen des Jazzklub Leipzig. Seine Dissertation schrieb er über Negrospirtuals. In der DDR unmöglich ohne umfangreiche Kontakte in den „Westen“ , die die Aufmerksamkeit des MfS auf seine Person zog. Am Rande einer öffentlichen Jazzveranstaltung in der Nähe von Halle traf er auf Eberhard Geiler vom Henschelverlag und die Idee zur Herausgabe eines Buches wurde geboren. Anfangs nutzte auch das DDR-Label Amiga sein umfangreiches Wissen und er schrieb einige Covertexte. Später in den 1970er Jahren, als Pfarrer in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) hielt er unter dem Dach der Kirche Vorträge über den Blues und veranstaltete Jugendgottesdienste, die scharenweise junge Leute in die Kirche lockten, lange bevor es in Ostberlin die Blues-Messen gab.
* "Ich hab den Blues schon länger"
Ich hab' den Blues schon länger: Spuren einer Musik in Deutschland - erschienen im September 2008 im Chr. Links-VerlagBerlin (ISBN 13: 987-3861534952).
Das Buch beschreibt nicht nur die Highlights deutscher Bluesgeschichte, sondern sucht ihn auch in Nischen und Biotopen.
Autoren sind u.a. Rockpalast-Macher Peter Rüchel, die Journalisten Christoph Dieckmann und Manfred Miller, sowie der
Frontmann der dienstältesten deutschen Bluesband Das Dritte Ohr.
Die Herausgeber Michael Rauhut und Reinhard Lorenz sind Kenner der Musikszene, insbesondere der Ostdeutschen.
Rauhut (*1963), Musikwissenschaftler, ist seit 2008 Professor für Populäre Musik an der Uni Kristiansand (Norwegen).
Von ihm stammen u.a Beat in der Grauzone und Bye,bye Lübben City. Lorenz (*1952), Kulturdezernent in
Eisenach, ist Leiter des Internationalen Jazzarchivs in Eisenach und Gründer der Lippmann+Rau Stiftung.
* Wer die Rose ehrt - seine Hits
... ist der Titel einer neuen Cäsar-CD, welche im Februar 2009 bei Sony-Music/Amiga erschienen ist. In einem beigelegten Heftchen wird nochmals das Lebenswerk Cäsars vorgestellt. Die ersten acht Songs sind zu recht alles Renft-Klassiker in den Originalversionen aus den 1970er Jahren. Es folgen weiter acht Hits aus der Karussell-Ära und die übrigen Titel stammen aus der Zeit mit der Rockband und den Spielern.
Die Trackliste:
1. Wer die Rose ehrt
2. Der Apfeltraum
3. Ketten werden knapper
4. Wandersmann
5. Mama
6. Baggerführer Willy
7. Cäsar´s Blues
8. Zwischen Liebe und Zorn
9. Fenster zu
10. Tanzen
11. Whisky
12. Besinnung
13. Nämlich bin ich glücklich
14. Sirene
15. Zweifel
16. Keiner will sterben
17. Steig ein
18. Spiegelbild
19. Geht es dir gut
20. Kain ist tot
* Mitch Ryder: Air Harmonie. Live in Bonn 2008
Soeben bei "Buschfunk" (Bestellnr. 07302) erschienen ist die Neue von Mitch Ryder. Ein Live-Mitschnitt der "You deserve My art - Tour 2008" aus der Bonner Philharmonie. Begleitet wird Mitch von der Berliner Bluesrockband "Engerling" und dem renft-Gitarristen Gisbert Piatkowski.
| Trackliste | |
| Titel 1: | Moondog House |
| Titel 2: | Long Hard Road |
| Titel 3: | All The Fools It Sees |
| Titel 4: | When You Where Mine |
| Titel 5: | Rock'n Roll |
| Titel 6: | Heaven Takes You Back |
| Titel 7: | Yeah You Right |
| Titel 8: | The 21st Century |
| Titel 9: | The Testament |
| Titel 10: | The Thrill Of All |
| Titel 11: | Jenny Take A Ride |
| Titel 12: | Take Me To The River |
| Titel 13: | Gimme Shelter |
* Igor Flach & LausitzBlues: Live im Real Music Club 2007
In Gedenken an Igor Flach (12.03.1966 - 8.3.2008)
Trackliste:
1. On the Road Again
2. Rats & Roaches
3. Crawfish
4. If This Love
5. Dead Flowers
6. Angel of Mercy
7. Mojo Boogie
8. Cajun Moon
9. Dark Hollow
10. John Barleycorn
11. One Step Ahead Of The Blues
12. Going Up The Country
13. Hard To Be
14. Mystery Train
15. Rolin' And Tumblin'
* Bei Buschfunk erschienen:
Nina Hagen: Bekenntnisse
Art.Nr: 16787 Preis: 18,00 Euro
Ihre Lebensgeschichte von ihr selbst erzählt.
Werner Josh Sellhorn: Jazz Lyrik Prosa
Art.Nr. : 10337 Preis: 14.95 Euro
Josh Sellhorn beschreibt nicht nur die Geschichte dieser legendären Veranstaltungsreihe sondern porträtiert auch die ganz Großen des DDR-Jazz wie
Konrad Bauer, Ulli Gumpert, Ernst-Ludwig Petrowsky, Volker Schlott, Friedhelm Schönfeld, Günter Sommer, Ruth Homann, Uschi Brüning, Angelika Weiz und Pacal v. Wroblewsky.

